Daunenjacken richtig waschen – ein Ratgeber

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Wer kennt das nicht? Gerade frisch bei Mama ausgezogen, den ersten Winter in der eigenen Wohnung halbwegs selbstständig herumbekommen, doch steht das erste große Problem an: Die geliebte Daunenjacke ist dreckig und sieht von Schnee und Matsch mitgenommen aus. Es hilft alles nix – sie muss gewaschen werden. Für viele ein Grund zu verzweifeln, schließlich will man das teure Stück nicht der sensationellen Wärme-Eigenschaften berauben und die Daumen und deren Fluffigkeit zerstören. Wir schaffen Abhilfe in unserem kleinen Ratgeber zum richten Winterjacken-Waschen.

Die Risiken des Daunenjackenwaschens

Richtig gute Daunenjacken bekommt man selten für lau, ganz im Gegenteil. Für hochwertige Modelle legt man gut und gerne mal mehrere hundert Euro auf den Tisch. Umso vorsichtiger ist man dann natürlich, wenn es ans Waschen des guten Stückes geht. Sehen wir also den Fakten ins Auge: Egal, wie vorsichtig man mit der Jacke umgeht, die Daunen leiden bei jeder Wäsche ein kleines Bisschen, selbst in der professionellen Reinigung. Genau aus diesem Grund sollte man nicht unnötig viel Geld für die Reinigung ausgeben, sondern ruhig mutig sein und es selbst versuchen. In diesem Sinne: Kopf hoch, du schaffst das!

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Gefahr im Verzug

Die große Schwierigkeit beim Waschen einer Daunenjacke ist, sie einerseits zwar sauber zu bekommen, andererseits ihre perfekten Wärmeeigenschaften nicht zu zerstören. Diese Eigenschaften sind vor allem der Daunenfüllung im Inneren zu verdanken, welche die Jacke extrem leicht macht und dennoch dafür sorgt, dass sie die eigene Körperwärme perfekt im Inneren isoliert. Wäscht man die Jacke falsch, können die Daunen im Inneren verklumpen oder sogar Schimmeln – so verliert das Kleidungsstückt nicht nur seine Funktion, sondern kann eigentlich direkt auf den Müll landen.

Richtige Vorbereitung – das A und O

Bevor die Jacke einfach gedankenlos in die Waschmaschine gestopft wird, gilt es die Reinigung klug vorzubereiten. Jacken verschmutzen vor allem am Saum, am Ärmelbund oder am Kragen sehr schnell. Je nachdem, wie stark die Verschmutzungen an diesen oder anderen Stellen sind, sollte per Handwasche mit Feinwaschmittel vorgearbeitet werden. Reibt das Waschmittel dort vorsichtig ein, anstatt die Jacke komplett in die Badewanne zu tauchen. Erst danach kommt die Maschine zum Einsatz.

Der Waschgang

Wählt einen schonenden Waschgang und stellt die Temperatur nicht höher als 30 Grad – versteht sich von selbst. Ein schonendes Vollwaschmittel reicht zwar in der Regel aus, um aber auch das letzte Restrisiko zu entfernen, sich die Jacke zu versauen, dürfen Angsthasen natürlich auch gerne spezielles Daunenwaschmittel benutzen. Achtung: Weichspüler ist Tabu! Er ist zu aggressiv und kann die Daunen angreifen – was es natürlich zu vermeiden gilt. Auch dass die Jacke einzeln ohne andere Kleidungsstücke gewaschen wird, sollte klar sein. Wer spezielles Daunenwaschmittel benutzt, wird sich wahrscheinlich über den seltsamen Ball wundern, der dem Mittel häufig beiliegt. Er erfüllt für die Wäsche jedoch eine extrem wichtige Funktion: Er wird gemeinsam mit der Jacke in die Trommel gepackt und sorgt dafür, dass die Daunen während dem Waschen immer wieder aufgelockert werden, um nicht zu verklumpen. Wer einen solchen Ball nicht hat, sollte alternativ bis zu drei Tennisbälle mit in die Maschine legen, die erfüllen den Zweck genauso gut, wie der Wasch-Ball.

Trocknen will gelernt sein

Damit ist der Job aber noch nicht erledigt. Auch beim Trocknen der Jacke gibt es einige wichtige Regeln zu beachten. Die Jacke sollte bei höchster Stufe und ebenfalls zusammen mit den Tennisbällen getrocknet werden. Zudem sollte der Trockner ein oder zweimal während des Vorgangs angehalten werden, um die Jacke kräftig durchzuschütteln. Beim Lufttrocknet wird die Jacke einfach aufgehängt, sollte aber ebenfalls unbedingt immer wieder durchgeschüttelt und ausgeschlagen werden. So vermeidet man das Zusammenpappen der Daunen und hält sie locker und flockig. Klar ist, dass beim Trocknen ohne Trockner der Vorgang sehr lange dauert – eine Alternativjacke sollte man also für die nächsten Tage also definitiv parat haben.

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